Friedrich Merz hat mehrere Anläufe gebraucht, um seine schillernde „Stadtbild“-Aussage zu erläutern. Anfangs klang der Kanzler so, als nehme er zu viele fremd aussehende Menschen wahr. Inzwischen beteuert er, dass er Einwanderung befürworte, zugleich aber jene wegschicken wolle, die kein Aufenthaltsrecht haben und Bahnhöfe und Parks unsicher machen. Am Montag räumte Merz ein, er hätte seine Stadtbild-Diagnose früher „konkret“ erläutern müssen.
MeinungMigrationMerz hat die Stadtbild-Debatte eingefangen, Trump führt sie in aller Härte

Kommentar von Nicolas Richter
Lesezeit: 2 Min.

Leben zu viele Menschen im Land, die fremd wirken? Der Bundeskanzler hat es geschafft, seine Aussagen dazu zu korrigieren. Dem US-Präsidenten würde das nie einfallen. Im Gegenteil.
