MeinungMigrationMerz hat die Stadtbild-Debatte eingefangen, Trump führt sie in aller Härte

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Kommentar von Nicolas Richter

Lesezeit: 2 Min.

Der eine so, der andere so: Friedrich Merz und Donald Trump, hier im Juni im Weißen Haus.
Der eine so, der andere so: Friedrich Merz und Donald Trump, hier im Juni im Weißen Haus. (Foto: Michael Kappeler/dpa)

Leben zu viele Menschen im Land, die fremd wirken? Der Bundeskanzler hat es geschafft, seine Aussagen dazu zu korrigieren. Dem US-Präsidenten würde das nie einfallen. Im Gegenteil.

Friedrich Merz hat mehrere Anläufe gebraucht, um seine schillernde „Stadtbild“-Aussage zu erläutern. Anfangs klang der Kanzler so, als nehme er zu viele fremd aussehende Menschen wahr. Inzwischen beteuert er, dass er Einwanderung befürworte, zugleich aber jene wegschicken wolle, die kein Aufenthaltsrecht haben und Bahnhöfe und Parks unsicher machen. Am Montag räumte Merz ein, er hätte seine Stadtbild-Diagnose früher „konkret“ erläutern müssen.

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