Wenn man eines von einem Bundeskanzler Friedrich Merz nicht erwartet hat, dann, dass er eine Debatte darüber auslösen würde, was Frauen in Deutschland wollen. Aber siehe da: Der Regierungschef, der sich mit Vorliebe männlich umringt, empfiehlt der Öffentlichkeit und seinen Geschlechtsgenossen, doch mal mit „ihren Töchtern“ zu reden, wenn es um das „Stadtbild“ in Deutschland geht. Dass er Frauen auf ihren Status innerhalb der Herkunftsfamilie reduziert, ist natürlich kein guter Stil. Aber, beide Augen zugedrückt, er hat ja nicht unrecht – jede Frau, ob jung oder alt, ist eine Tochter. Schön also, dass der Bundeskanzler weibliche Expertise in sicherheitspolitischen Fragen hochhält. Kommt vielleicht die Merz’sche Ära der feministischen Innenpolitik?
MeinungStadtbild-DebatteFeministische Innenpolitik? Unbedingt!

Kommentar von Meredith Haaf
Lesezeit: 2 Min.

Endlich fragt Friedrich Merz die Frauen, was sie für Deutschland wollen – und sie antworten. Jetzt muss er nur noch zeigen, dass er auch zuhört.
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