MeinungSoziale Medien:Die AfD ist im Netz eine Bewegung. Alle anderen sind nur Parteien

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Kommentar von Philipp Bovermann

Lesezeit: 3 Min.

Muss alles nicht gut aussehen, muss nur überall sein: Szene vom Landesparteitag der AfD Thüringen am vergangenen Samstag in Arnstadt.
Muss alles nicht gut aussehen, muss nur überall sein: Szene vom Landesparteitag der AfD Thüringen am vergangenen Samstag in Arnstadt. (Foto: Foto: Jacob Schröter/dpa)

Friedrich Merz versteht sich als Klartext-Kanzler. Doch die AfD zeigt Tag für Tag: Heutzutage gewinnt nicht die beste Ansage, sondern das beste Netzwerk.

Ein verbreitetes Missverständnis ist die Annahme, die politische Sprache müsse markiger werden; andernfalls drohe der Untergang im digitalen Empörungswettbewerb. Um von der populistischen Welle nicht weggespült zu werden, die mit dem Siegeszug der sozialen Medien vor etwa zehn Jahren aufkam, suchen die Parteien der Mitte weltweit nach ihnen gemäßen Formen des Populismus. In Deutschland ist die Bundesregierung unter Friedrich Merz ein solcher Versuch.

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