MeinungDer Kanzler in IsraelVon Merz hat Netanjahu nur Appelle zu befürchten

Kommentar von Kristiana Ludwig

Lesezeit: 2 Min.

Sonntagmorgen in Jerusalem: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu heißt Bundeskanzler Friedrich Merz willkommen.
Sonntagmorgen in Jerusalem: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu heißt Bundeskanzler Friedrich Merz willkommen. (Foto: Michael Kappeler/dpa)

Der Bundeskanzler erweist dem Premier, gegen den ein Haftbefehl aus Den Haag vorliegt, die Ehre seines Besuchs. Dieses freundliche Signal sollte dringend durch ein paar andere ergänzt werden.

Friedrich Merz’ Antrittsbesuch war wichtig für den jüdischen Staat. Denn die vergangenen zwei Jahre, in denen Israel gegen die Hamas in Gaza kämpfte, in denen Monat für Monat das internationale Verständnis für die Brutalität der Kriegsführung sank – diese zwei Jahre bedeuteten für das Land einen immensen Reputationsverlust. Das schlechte Image Israels in der Welt ist ein zentrales Thema in dem Land geworden. Es bereitet Ökonomen Sorgen und auch den Menschen, die hier leben. Viele von ihnen setzen einen großen Teil ihrer Hoffnungen auf Deutschland, denn neben den USA gilt es mittlerweile als wichtigster politischer Partner. Damit hat das Wort des deutschen Kanzlers auch ein besonderes Gewicht für Israel.

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