MeinungBundestagDie schwarz-rote Koalition streitet jetzt schon mehr als die Ampel in deren Anfängen

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Kommentar von Nicolas Richter

Lesezeit: 3 Min.

„Eine ganz normale Arbeitsbeziehung“: Bundeskanzler Friedrich Merz (rechts), danaben sein Vize Lars Klingbeil.
„Eine ganz normale Arbeitsbeziehung“: Bundeskanzler Friedrich Merz (rechts), danaben sein Vize Lars Klingbeil.
JOHN MACDOUGALL/AFP

Selbst die letzte Regierungskonstellation, die in Deutschland noch Stabilität versprach, hat sich schneller verwundbar gezeigt als erhofft. Fünf Erkenntnisse aus dem Debakel um die abgesagte Richterwahl.

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Friedrich Merz hat schnell in seine neue Rolle gefunden. Vor nicht allzu langer Zeit noch kleidete er als Oppositionschef und Chefdiagnostiker der Ampel deren Probleme in immer neue Metaphern des Versagens („Klempner der Macht“). Am Freitag nun gab er den Sommerkanzler und versuchte routiniert, seinen eigenen Rückschlägen beim Regieren den Anschein des Belanglosen und Vergänglichen zu geben.

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