MeinungBundesregierungSo wird das nichts mit der schwarz-roten Eintracht

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Kommentar von Nicolas Richter

Lesezeit: 2 Min.

Die beiden bemühen sich wirklich: Lars Klingbeil und Friedrich Merz, hier am Tag vor Merz’ Wahl zum Kanzler in der SPD-Bundestagsfraktion.
Die beiden bemühen sich wirklich: Lars Klingbeil und Friedrich Merz, hier am Tag vor Merz’ Wahl zum Kanzler in der SPD-Bundestagsfraktion. Kay Nietfeld/Kay Nietfeld/dpa

Die Koalition von Kanzler Friedrich Merz will anders sein als die streitsüchtige Ampel. Aber die Irritationen um die Stromsteuer zeigen, dass das Bündnis mit ähnlichen Problemen kämpft.

In den ersten Wochen hat die schwarz-rote Koalition ein Bild von beinahe kitschiger Harmonie abgegeben. Der Kanzler versicherte im Ausland, dass in Berlin wieder seriös regiert werde. Derweil waren seine Ministerinnen und Minister so sehr damit beschäftigt, sich an ihren neuen Schreibtischen einzurichten, dass sie keine Zeit für Gezänk fanden. So blieb Schwarz-Rot zunächst seinem Leitprinzip treu: Die neue Koalition ist anders als die Ampel.

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Koalitionsausschuss
:Union und SPD verhaken sich beim Strompreisrabatt

Die Spitzen der Koalition tagen gut fünf Stunden im Kanzleramt, aber eine Einigung beim strittigsten Thema gelingt nicht. Das Problem ist: Es braucht mehr als fünf Milliarden Euro für die Finanzierung. Mehr Klarheit herrscht beim Plan für ein großes Rentenpaket.

SZ PlusVon Georg Ismar und Robert Roßmann

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