In den ersten Wochen hat die schwarz-rote Koalition ein Bild von beinahe kitschiger Harmonie abgegeben. Der Kanzler versicherte im Ausland, dass in Berlin wieder seriös regiert werde. Derweil waren seine Ministerinnen und Minister so sehr damit beschäftigt, sich an ihren neuen Schreibtischen einzurichten, dass sie keine Zeit für Gezänk fanden. So blieb Schwarz-Rot zunächst seinem Leitprinzip treu: Die neue Koalition ist anders als die Ampel.
MeinungBundesregierungSo wird das nichts mit der schwarz-roten Eintracht

Kommentar von Nicolas Richter
Lesezeit: 2 Min.

Die Koalition von Kanzler Friedrich Merz will anders sein als die streitsüchtige Ampel. Aber die Irritationen um die Stromsteuer zeigen, dass das Bündnis mit ähnlichen Problemen kämpft.

Koalitionsausschuss:Union und SPD verhaken sich beim Strompreisrabatt
Die Spitzen der Koalition tagen gut fünf Stunden im Kanzleramt, aber eine Einigung beim strittigsten Thema gelingt nicht. Das Problem ist: Es braucht mehr als fünf Milliarden Euro für die Finanzierung. Mehr Klarheit herrscht beim Plan für ein großes Rentenpaket.
Lesen Sie mehr zum Thema