MeinungCDUMerz soll seine Partei nicht wie eine Firma führen? Doch, genau das sollte er tun

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Kommentar von Lisa Nienhaus

Lesezeit: 3 Min.

Friedrich Merz inszeniert sich gern als jemand, der klare Ansagen macht und einsam führt.
Friedrich Merz inszeniert sich gern als jemand, der klare Ansagen macht und einsam führt.
Michael Kappeler/dpa

Das Aufbegehren gegen den Vorsitzenden und Kanzler hat nichts damit zu tun, dass er angeblich agiert wie ein Vorstandschef. Im Gegenteil. Von so jemandem könnte er manches lernen.

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Dass Friedrich Merz ein Problem in seiner Partei hat, zeigt sich unter anderem daran, wer ihn derzeit kritisiert. Dass es ein bislang weitgehend Unbekannter ist, der die deutlichsten Worte gegen den Parteichef und Bundeskanzler findet, ist bemerkenswert. „Sie leiten hier keine Firma, sondern eine Partei“, sagte der Bremer CDU-Chef Heiko Strohmann am Montag im Bundesvorstand der Partei. Und niemand verteidigte Merz. Danach legte Strohmann im Tagesspiegel nach, dort sagte er: „Eine Partei funktioniert nicht, indem da einer vorn sitzt, einen Monolog hält und wir anschließend applaudieren.“

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