MeinungEhrung der Ex-KanzlerinWaren 16 Jahre doch zu viel?

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Kommentar von Nicolas Richter

Lesezeit: 3 Min.

Die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel in Halle (Saale).
Die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel in Halle (Saale). Hendrik Schmidt/dpa

Angela Merkel erhält an diesem Montag einen der höchsten Verdienstorden. Während ihre Integrität nicht infrage steht, ist ihre politische Bilanz mindestens durchwachsen. Besonders beim Blick auf die Russlandpolitik sollte sie selbstkritischer sein.

Gegen Ende ihrer Amtszeit konnten sich viele Deutsche ein Land ohne Angela Merkel kaum noch vorstellen: Wer sonst konnte Krisen und den allgemeinen Irrsinn so eindämmen wie sie? Knapp anderthalb Jahre später aber wirkt Merkels Vermächtnis stark geschrumpft. Die langjährige Kanzlerin ist nicht mehr die unentbehrliche Überfigur, sondern eine normale Sterbliche: Je weiter man sich von ihr entfernt, desto kleiner wirkt sie.

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