MeinungRechtsextremistenMeinungsfreiheit in der AfD ist offenbar das Recht, sich Björn Höcke anzuschließen

Kommentar von Tim Frehler

Sie lässt wegen ihm ein Ordnungsverfahren gegen einen Abgeordneten laufen: Alice Weidel und Björn Höcke, hier am Abend der Bundestagswahl in Berlin.
Sie lässt wegen ihm ein Ordnungsverfahren gegen einen Abgeordneten laufen: Alice Weidel und Björn Höcke, hier am Abend der Bundestagswahl in Berlin. Getty Images

Gegen den Verteidigungspolitiker Rüdiger Lucassen läuft ein Ordnungsverfahren der Fraktion – weil er den Thüringer Landeschef kritisiert hatte. Im Grunde geht es dabei aber um viel mehr: um das Verhältnis der Partei zum Staat.

Für die AfD-Führung ist die Causa Rüdiger Lucassen eine Angelegenheit mit Sprengstoffpotenzial. Kurz zur Erinnerung: Die Fraktionsspitze hat ein Ordnungsverfahren gegen den verteidigungspolitischen Sprecher eingeleitet, weil er ihren führenden Rechtsextremisten Björn Höcke nach dessen Aussagen zur Wehrpflicht öffentlich scharf kritisiert hatte.

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Parteiinterner Streit
:Jetzt wird es grundsätzlich in der AfD

Weil er Björn Höckes Aussagen zur Wehrpflicht öffentlich kritisiert hat, läuft gegen den AfD-Verteidigungspolitiker Rüdiger Lucassen ein Ordnungsverfahren. Der hat zu den Vorwürfen nun Stellung genommen und dabei ganz grundsätzliche Fragen aufgeworfen.

SZ PlusVon Tim Frehler

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