MeinungGesundheitspolitikDie Versorgung der Deutschen mit Medikamenten ist nicht breit genug aufgestellt

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Kommentar von Christina Berndt

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Apothekerinnen und Apotheker können nicht mehr jederzeit alles anbieten, was Patienten brauchen.
Apothekerinnen und Apotheker können nicht mehr jederzeit alles anbieten, was Patienten brauchen. Jens Büttner/dpa

Arzneimittel fehlen, das kann noch richtig gefährlich werden. Deutschland muss endlich wirksame Vorsorge treffen – und mehr Geld für günstige Medikamente bereitstellen.

Nahrung, Wärme und ein gewisses Maß an Gesundheit braucht der Mensch zum Leben. Selbstverständlich sind viele andere Dinge auch erstrebenswert. Aber nichts ist so existenziell wie diese drei. Man kann der Ampelregierung zugutehalten, dass sie mit Inflationsausgleichsprämien und Flüssiggasterminals zwei dieser Pfeiler des Lebens auch nach Beginn des Ukrainekrieges stabilisiert hat. Und die längst überfällige Krankenhausreform, die jetzt ansteht, ist ein Schritt hin zu einer besseren Gesundheitsversorgung. Doch an einem anderen empfindlichen Punkt hakt es gewaltig: Regelmäßig klaffen empfindliche Lücken bei Arzneimitteln. Das ist ein untragbarer Zustand in einem reichen Land, das in der Lage sein sollte, die Grundlagen des Lebens zu sichern.

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