MeinungBuckelwal in der OstseeHilfe, die Retter sind da

Kommentar von Jana Stegemann

Lesezeit: 2 Min.

Sie wollen ihm leider helfen: der Wal und vier Menschen, die womöglich besten Willens sind, am Donnerstag vor der Insel Poel.
Sie wollen ihm leider helfen: der Wal und vier Menschen, die womöglich besten Willens sind, am Donnerstag vor der Insel Poel. Danny Gohlke/AFP

Eigentlich waren sich alle Fachleute einig: Dem Tier ist nicht mehr zu helfen, es soll in Ruhe sterben dürfen. Aber jetzt bestehen zwei Multimillionäre auf ihrer Idee, und ein Minister lässt sie gewähren. Er ist nämlich auch besorgt. Um seine SPD.

Eigentlich hatte auch Till Backhaus die Hoffnung schon aufgegeben. Über den gestrandeten Buckelwal vor der Insel Poel hatte der Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern gesagt: „Er ist im Hospiz.“ An Ostern hatte sich der SPD-Politiker noch „eine Auferstehung“ gewünscht und den Wal mit Jesus verglichen. Doch alle Rettungsversuche scheiterten.

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