Mannheim:Die Erzählung vom Schweigen

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In Mannheim wurden Blumen am Tatort des Messerangriffs niedergelegt. (Foto: Dieter Leder/dpa)

Ein Afghane verletzt in Mannheim sechs Menschen mit einem Messer. Zu Recht verurteilen Politiker den Angriff scharf. Doch im Netz hat die Instrumentalisierung begonnen.

Kommentar von Max Ferstl

Bevor es um die Verschwörung geht, zunächst die Fakten: Am Freitag hat ein 25-jähriger Afghane in Mannheim sechs Teilnehmer einer politischen Kundgebung mit einem Messer angegriffen und verletzt. Ein Polizist erlag am Sonntag seinen Verletzungen. Verletzt wurde der antiislamische Aktivist Michael Stürzenberger. Vieles spricht für ein islamistisches Motiv, gesichert ist das bislang nicht. Trotzdem ist klar, wer angriff. Und wer die Opfer sind.

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