RechtVon Berlin ins Gefängnis nach Budapest

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Maja T. Ende Juni im Gerichtssaal in Budapest.
Maja T. Ende Juni im Gerichtssaal in Budapest. (Foto: Samuel Winter/dpa)

Maja T. werden in Ungarn schwere Straftaten vorgeworfen. Dort sitzt die non-binäre Person in Untersuchungshaft, obwohl ihre Auslieferung rechtswidrig war.

Von Verena Mayer

Wie es Maja T., 24, in der Untersuchungshaft geht, weiß man ziemlich genau. Ein weitverzweigtes Unterstützernetzwerk schickt regelmäßig E-Mails über T.s Situation. Demnach trat Maja T. im Juni in den Hungerstreik, um gegen die Haftbedingungen zu protestieren. T. nahm zwölf Kilo ab, der Puls sank auf 30. Maja T. wurde in ein Haftkrankenhaus gebracht, nach vierzig Tagen war der Gesundheitszustand dermaßen schlecht, dass T. den Hungerstreik beendete. Derzeit müsse Maja T., schreiben die Unterstützer, erst langsam wieder an Essen gewöhnt werden, um das sogenannte Refeeding-Syndrom zu verhindern.

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