Italiens gewaltbereite Anarchisten-Szene zeigt sich dieser Tage wieder einmal sehr präsent und radikal. Unlängst lieferten sich in der piemontesischen Metropole Turin schwarze Blocks regelrechte Schlachten mit der Polizei. Autos und Müllcontainer brannten, es gab andere Akte von Vandalismus, verletzte Ordnungshüter, von denen einer, schon ohne Helm am Boden liegend, brutal misshandelt wurde. Italien war entsetzt. Alle politischen Parteien verdammten den Gewaltausbruch, der eine zunächst friedliche Demonstration diskreditiert hat und auf den die Rechtsregierung schnell mit neuen Sicherheitsgesetzen reagierte.
MeinungOlympiaRandalierer sind Randalierer. Aber Demonstranten sind nicht gleich „Feinde Italiens“
Kommentar von Andrea Bachstein
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In Mailand lässt die Anarchisten-Szene zunächst friedliche Proteste gegen die Winterspiele eskalieren. Das ist kritikwürdig, aber die rechte Regierung vergreift sich gleich im Ton.
