MeinungNationalfeiertag in FrankreichMacron versucht wenigstens, Europa voranzubringen

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Kommentar von Alexandra Föderl-Schmid

Lesezeit: 1 Min.

Frankreichs Präsident während der Militärparade zum Nationalfeiertag auf den Champs-Élysées – seine zehnte und die letzte in seiner Amtszeit.
Frankreichs Präsident während der Militärparade zum Nationalfeiertag auf den Champs-Élysées – seine zehnte und die letzte in seiner Amtszeit. Benoit Tessier/REUTERS

Oft wird dem Präsidenten Symbolpolitik vorgeworfen. Aber er hat versucht, Impulse für die EU zu setzen. Häufig ist er dabei gescheitert – nicht nur an sich, sondern auch an Berlin.

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Der französische Präsident Emmanuel Macron versteht sich auf Inszenierungen. Die Militärparade zum Nationalfeiertag war in diesem Jahr pompöser als je zuvor: Nicht nur französische Soldaten marschierten auf, sondern erstmals auch Vertreter der sogenannten Koalition der Willigen. Mit dieser Machtdemonstration wollte Macron ein wirkmächtiges Signal der Unterstützung nach Kiew und in Richtung Moskau senden: Ganz Europa stellt sich gegen russische Bedrohungen.

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:Militärische Grüße nach Moskau

Mit seiner letzten Parade zum Nationalfeiertag setzt Frankreichs Präsident Macron ein Zeichen für Europas Einheit und die Unterstützung der Ukraine. Wo Deutschland dabei steht, ist unübersehbar.

SZ PlusVon Alexandra Föderl-Schmid

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