Es gebe keinen Unterschied, sagte Luigi Pantisano, zwischen „der CDU, die faschistische Politik macht, der AfD oder den Faschisten selbst“. Das ist eine ungeheuerliche Aussage – schon für einen einfachen Bundestagsabgeordneten, aber Pantisano ist jetzt kein einfacher Bundestagsabgeordneter mehr. Er ist neuer Bundesvorsitzender der Linken.
MeinungLuigi PantisanoDie ersten Tage im Amt sind für den neuen Linken-Chef ein kommunikatives Desaster

Kommentar von Valerie Höhne
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Nur 53 Prozent der Delegierten wählten Luigi Pantisano zum neuen Linken-Chef. Die Problematik seiner Worte ist den meisten in seiner Partei klar.
Michael Bahlo/dpaDer frisch gewählte Bundesvorsitzende warf der CDU „faschistische Politik“ vor – die Entschuldigung kam spät und halbherzig. Es erscheint ganz so, als ließe er sich von den radikalen Kräften in seiner Partei treiben.
