MeinungLuigi PantisanoDie ersten Tage im Amt sind für den neuen Linken-Chef ein kommunikatives Desaster

Portrait undefined Valerie Höhne

Kommentar von Valerie Höhne

Lesezeit: 1 Min.

Nur 53 Prozent der Delegierten wählten Luigi Pantisano zum neuen Linken-Chef. Die Problematik seiner Worte ist den meisten in seiner Partei klar.
Nur 53 Prozent der Delegierten wählten Luigi Pantisano zum neuen Linken-Chef. Die Problematik seiner Worte ist den meisten in seiner Partei klar.
Michael Bahlo/dpa

Der frisch gewählte Bundesvorsitzende warf der CDU „faschistische Politik“ vor – die Entschuldigung kam spät und halbherzig. Es erscheint ganz so, als ließe er sich von den radikalen Kräften in seiner Partei treiben.

SZ bei Google bevorzugen

Es gebe keinen Unterschied, sagte Luigi Pantisano, zwischen „der CDU, die faschistische Politik macht, der AfD oder den Faschisten selbst“. Das ist eine ungeheuerliche Aussage – schon für einen einfachen Bundestagsabgeordneten, aber Pantisano ist jetzt kein einfacher Bundestagsabgeordneter mehr. Er ist neuer Bundesvorsitzender der Linken.

Zur SZ-Startseite

Linken-Parteitag in Potsdam
:„Verdammt noch mal, wir sind das Bollwerk“

Einen ihrer beiden neuen Vorsitzenden wählt die Linke mit nur 53 Prozent, und auch in vielen anderen Fragen ist die Partei gespalten. Doch der Vorstand versucht, alle Differenzen durch weitgehende Kompromisse zu übertünchen.

SZ PlusVon Valerie Höhne und Christian Zaschke

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: