Wenn ein Luftfahrtlobbyist von einem „kritischen Kipppunkt“ spricht, sollte man aufhorchen. Einen solchen diagnostiziert Jens Bischof regelmäßig, der Chef des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL). Erkennt da eine Branche womöglich die Verantwortung an, die sie für die Klimakrise hat? Sieht sie endlich die Gefahren, die von Kipppunkten im Erdsystem ausgehen, etwa von einem Abschmelzen Grönlands oder einem Verlust des Amazonas-Regenwalds?
MeinungLuftfahrtDies ist die erfreulichste Krise des Jahres

Kommentar von Christoph von Eichhorn
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Innerhalb Deutschlands wird weniger geflogen, manche Strecken rechnen sich nicht mehr. Die Branche spricht allen Ernstes von einem Kipppunkt. Sie merkt nicht einmal, was für eine Metapher sie da benutzt.
