MeinungVerteidigungDie Bundeswehr wird wachsen müssen, auch personell

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Kommentar von Joachim Käppner

Wie viele Soldatinnen und Soldaten müssen es sein? Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU, rechts) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) bei der Panzerbrigade 45 in Vilnius, Litauen, am 22. Mai.
Wie viele Soldatinnen und Soldaten müssen es sein? Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU, rechts) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) bei der Panzerbrigade 45 in Vilnius, Litauen, am 22. Mai.
Michael Kappeler/Michael Kappeler/dpa

Die Streitkräfte sind unterbesetzt und zu klein, Zehntausende weiterer Soldaten werden gebraucht. Deutschland muss jetzt diese Debatte führen.

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Es ist die Zeit bitterer Wahrheiten. Die Gefahr, dass die Schutzmacht USA unter ihrem irrlichternden Präsidenten ihre Nato-Verbündeten im Stich lässt, wenn diese nicht mehr Verantwortung für ihre eigene Sicherheit übernehmen und ihre Militärausgaben erhöhen, ist viel zu real. Schwindelerregende Zahlen wie fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung stehen nun im Raum, die hoffentlich Verhandlungsmasse sind. Schuld daran sind die Deutschen und viele andere Nato-Partner freilich auch selbst durch die skandalöse Vernachlässigung der Landesverteidigung bis kurz vor Wladimir Putins Überfall auf die Ukraine 2022.

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:Putins Test wird kommen

In Litauen wird eine Bundeswehrbrigade mit 5000 Soldaten stationiert. Der Kanzler kommt zum großen Aufstellungsappell. Ein baldiges Großmanöver Russlands direkt an der Grenze bereitet große Sorgen.

Von Georg Ismar

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