MeinungLinke und RealosDie Antwort auf den grünen Richtungsstreit ist ganz einfach

Kommentar von Max Ferstl

Lesezeit: 2 Min.

„Geboren, um grün zu sein“: Aber was heißt das aktuell? Grünen-Werbemütze aus dem Jahr 2013.
„Geboren, um grün zu sein“: Aber was heißt das aktuell? Grünen-Werbemütze aus dem Jahr 2013.
imago stock&people

Die Partei ringt nach der gescheiterten Ampelkoalition um ihren Kurs. Dabei muss sie sich nur auf das besinnen, was sie am besten beherrscht. Die Wählerschaft dafür gäbe es.

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Die Grünen sind nicht mit sich im Reinen. Nur ein paar Wortmeldungen aus den vergangenen Wochen: Felix Banaszak, einer der Parteichefs, forderte mehr Radikalität beim Klimaschutz – warum nicht gleich mit einem „Klimasoli“, also einer Abgabe, für sehr reiche Leute? Winfried Kretschmann, Baden-Württembergs Ministerpräsident, warnte dagegen ausdrücklich vor linken Verteilungsdebatten. Franziska Brantner, die Co-Vorsitzende der Partei, betonte, dass die Grünen auch in konservativen Milieus wählbar bleiben müssten, was Jette Nietzard, die Bundessprecherin der Grünen Jugend, nicht davon abhielt, die Frage aufzuwerfen, ob bei einer möglichen Regierungsbeteiligung der AfD bewaffneter Widerstand ein zulässiges Mittel sei.

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ExklusivGrüne auf Sommertour
:„Es gibt eine Grundskepsis uns gegenüber“

Grünen-Chefin Franziska Brantner tourt durchs Land, um das Eliten-Image ihrer Partei abzuschütteln. Für sie ist klar, auf welchem Kurs das gelingen kann. Auch ihr Co-Vorsitzender Felix Banaszak hat eine Vision von der grünen Zukunft – nur eben nicht die gleiche.

Von Markus Balser

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