MeinungDer Nahostkonflikt auf dem ParteitagDog Whistling bei der Linken

Portrait undefined Christian Zaschke

Kommentar von Christian Zaschke

Lesezeit: 2 Min.

Der neuen Parteiführung, Luigi Pantisano (li.) und Ines Schwerdtner, ist da etwas durchgerutscht.
Der neuen Parteiführung, Luigi Pantisano (li.) und Ines Schwerdtner, ist da etwas durchgerutscht.
Michael Bahlo/dpa

Der radikal propalästinensischen Fraktion der Linken ist es gelungen, im Nahost-Papier der Partei ein U-Boot unterzubringen. Eine Nachlässigkeit der Parteiführung? Naivität? Das macht die Sache nicht weniger unerträglich.

SZ bei Google bevorzugen

Mag sein, dass die Führung der Linkspartei aufatmete, als sie das große Streitthema des Nahostkonflikts auf ihrem gerade zu Ende gegangenen Parteitag in Potsdam zwar nicht geräuschlos abgeräumt, aber die Debatten einigermaßen überstanden hatte, ohne dass es zum großen Streit oder gar zum Schisma kam. Doch dieses Aufatmen dürfte von kurzer Dauer sein, wenn sie bemerkt, dass es der radikal propalästinensischen Fraktion gelungen ist, eine mindestens fragwürdige Änderung und, was viel problematischer ist, ein U-Boot in einem Antragstext unterzubringen, der in Potsdam verabschiedet wurde.

Zur SZ-Startseite

Linke
:Kann der Antisemitismus-Streit die Partei „zersprengen“?

Die Linke kämpft mit ihrer Haltung zu Israel. Die Parteiführung hat sich zwar endlich geäußert. Aber das wird den Konflikt mit der Basis wohl nicht befrieden.

SZ PlusVon Valerie Höhne

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: