MeinungNahostkriegLibanon wäre ein Freund wie Frankreich zu wünschen

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Kommentar von Oliver Meiler

Lesezeit: 2 Min.

Die UN-Beobachtermission Unifil versucht seit 1978, das Grenzgebiet zwischen Israel und Libanon zu überwachen.
Die UN-Beobachtermission Unifil versucht seit 1978, das Grenzgebiet zwischen Israel und Libanon zu überwachen. Ali Hashisho/XinHua/dpa

Nach dem Tod eines französischen UN-Soldaten bietet Paris Hilfe bei Friedensverhandlungen zwischen Hisbollah und Israel an – auch wegen der langen Verbundenheit mit Beirut. Daran haben jedoch nicht alle Kriegsparteien Interesse.

Wenn Libanon leidet, dann leidet Frankreich mit. Seit Jahrhunderten ist das so. „Pays frères“, verbrüderte Länder – so sieht man sich gern, zumindest die Wohlgesonnenen auf beiden Seiten. Es gibt auch eine etwas maternalistische Bezeichnung dieser speziellen Beziehung: Frankreich sei die „sanfte Mutter“ Libanons, heißt es. Man fühlt sich einander verwandt, sprachlich, kulturell, sogar politisch.

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Von Mitternacht an soll nicht mehr gekämpft werden zwischen der Hisbollah und Israel. Wie lange der Frieden hält, hängt auch davon ab, ob die Hisbollah sich entwaffnen lässt.

SZ PlusVon Bernd Dörries

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