MeinungLibanonIsraels Vorgehen lässt sich durchaus rechtfertigen

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Kommentar von Tomas Avenarius

Lesezeit: 1 Min.

Wie so oft trifft es leider auch Zivilisten: ein zerstörtes Gebäude in Akbieh, Libanon.
Wie so oft trifft es leider auch Zivilisten: ein zerstörtes Gebäude in Akbieh, Libanon. Mohammed Zaatari/AP

Benjamin Netanjahus neue Strategie heißt „Eskalation zur Deeskalation“. Nur: Allein aus der Luft wird sich die Hisbollah so leicht nicht bezwingen lassen.

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Was sich in Libanon abspielt, erinnert an Gaza. Die Israelis bombardieren einen Gegner, der militärisch wenig entgegensetzen kann – die Hisbollah hat weder Luftwaffe noch Luftabwehr. Also fliegen ihre Munitionslager, Raketenwerfer und sonstigen Waffen, oft in Privathäusern verborgen, nacheinander in die Luft. Dass bereits Hunderte Libanesen ums Leben gekommen sind – nicht nur militante, sondern auch Zivilisten –, erinnert ebenfalls an Gaza: Selbsternannte „Widerstandsgruppen“ wie die Hamas oder die Hisbollah führen Krieg auf Kosten von Zivilisten, sie scheren sich nicht um die Menschen.

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Nur noch ganz wenige Bewohner harren aus an der Grenze zu Libanon. Ein Besuch bei Hühnerzüchter Meir Maschiach, der ganz nah dran ist an der Front – und immer wieder Deckung suchen muss.

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