MeinungHisbollah und IranWer stirbt, hat noch lange nicht verloren

Portrait undefined Bernd Dörries

Kommentar von Bernd Dörries

Lesezeit: 3 Min.

Vor wenigen Tagen in Kfar Sir, im Süden von Libanon: Ein Kämpfer der Hisbollah wird beigesetzt.
Vor wenigen Tagen in Kfar Sir, im Süden von Libanon: Ein Kämpfer der Hisbollah wird beigesetzt. Hassan Ammar/Hassan Ammar/AP/dpa

Der Tod ist nur eine Art Joker, denn als Märtyrer wird man im nächsten Leben belohnt: Wer seine Zerstörungswut im Krieg gegen Schiiten auslebt, sollte dringend deren Geschichte kennen.

SZ bei Google bevorzugen

Fährt man in diesen Tagen in den Süden von Libanon, dann gleichen viele Orte einer Mondlandschaft, zerstört von der israelischen Armee. Auf den Trümmern wehen die gelben Fahnen der Hisbollah, die von einem großen Sieg spricht. Die Zahlen sehen so aus: Auf israelischer Seite starben seit den Angriffen der Hisbollah am 2. März 19 Menschen, auf libanesischer Seite 2500. Im Norden Israels wurden ein paar Gebäude beschädigt, in Libanon etwa 40 000. Vor dem Krieg hatte die israelische Armee fünf winzige Aussichtsposten auf dem Gebiet der Nachbarn, jetzt sind etwa acht Prozent des Landes besetzt.

Zur SZ-Startseite

Israel und der Iran-Krieg
:„Wir müssen mit dem iranischen Regime reden“

Jair Golan, Ex-General und Parteichef der „Demokraten“, kritisiert Premier Netanjahu für den Angriff auf Iran: Israel sei jetzt in einer schlimmeren Lage als vorher. Er sieht nur ein Kriegsziel – und dafür brauche es ein neues Atomabkommen.

SZ PlusInterview von Sonja Zekri

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: