Fährt man in diesen Tagen in den Süden von Libanon, dann gleichen viele Orte einer Mondlandschaft, zerstört von der israelischen Armee. Auf den Trümmern wehen die gelben Fahnen der Hisbollah, die von einem großen Sieg spricht. Die Zahlen sehen so aus: Auf israelischer Seite starben seit den Angriffen der Hisbollah am 2. März 19 Menschen, auf libanesischer Seite 2500. Im Norden Israels wurden ein paar Gebäude beschädigt, in Libanon etwa 40 000. Vor dem Krieg hatte die israelische Armee fünf winzige Aussichtsposten auf dem Gebiet der Nachbarn, jetzt sind etwa acht Prozent des Landes besetzt.
MeinungHisbollah und IranWer stirbt, hat noch lange nicht verloren

Kommentar von Bernd Dörries
Lesezeit: 3 Min.

Der Tod ist nur eine Art Joker, denn als Märtyrer wird man im nächsten Leben belohnt: Wer seine Zerstörungswut im Krieg gegen Schiiten auslebt, sollte dringend deren Geschichte kennen.
