MeinungHisbollahZuckerbrot versprochen, aber nur die Peitsche geliefert

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Kommentar von Bernd Dörries

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Tom Barrack, der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, am Montag in Beirut.
Tom Barrack, der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, am Montag in Beirut. FOTO: ANWAR AMRO/AFP

In Libanon soll die schiitische Miliz endlich nicht länger Staat im Staate sein − und sich deshalb entwaffnen lassen. Doch der Amerikaner, der dabei helfen soll, erzeugt bei ihr kein Vertrauen.

Es sind Tage in Libanon, die wie gemacht für „Mr. Hisbollah“ zu sein scheinen, den legendären BND-Agenten Gerhard Conrad, der viele Jahrzehnte lang mit Israel und der Hisbollah verhandelte, der es immer wieder schaffte, woran andere scheiterten: Conrad brachte Israel und die Hisbollah dazu, Geiseln und Gefangene auszutauschen, Tote und Lebende. Der BND hatte damals einen guten Ruf im Nahen Osten und Conrad einen noch besseren: Alle Parteien wussten, auf ein Abkommen mit ihm kann man sich verlassen.

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Krise in Libanon
:Lässt sich die Hisbollah entwaffnen?

Die libanesische Regierung hat beschlossen, dass die Miliz ihre Raketen und Mörser abgeben soll. Die lehnt das ab. Doch am Ende bleibt ihr vielleicht nichts anderes übrig.

SZ PlusVon Bernd Dörries

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