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Rheinland:Der Armin, das ist Familie

Karneval-Konzept für Corona

Armin Laschet live, Aachen live: der CDU-Chef bei der Verleihung des Ordens wider den tierischen Ernst, 2020.

(Foto: Henning Kaiser/picture alliance/dpa)

Armin Laschet und ich - was einen verbindet, wenn man eine Heimat teilt, in der man nach dem Prinzip lebt: "Du kannst nicht beides, versprechen und halten."

Gastbeitrag von Ildikó von Kürthy

Wenn er spricht, dann habe ich Tränen in den Augen. Beim Klang seiner Stimme geht mir das Herz auf. Ich lächele zufrieden, als würde ich mein Gesicht in die Sonne halten und denke: Der Armin, das ist Familie. Das liegt daran, dass ich sentimental und mit einem überdeutlichen Hang zum Pathos versehen und dass ich in Aachen geboren bin. Wie Bruder Armin. Ich kenne den Mann nicht, aber uns verbindet viel. Wir sagen "Isch hab kalt" und verstehen nicht, warum wir belächelt werden. Wir wissen, dass ein Stück vom Daumen des Teufels in der Tür des Aachener Doms steckt, wir teilen jenes tief sitzende, hoheitliche Gefühl, von Karl dem Großen abzustammen, und wir kommen uns kein bisschen blöd vor, mit rheinländischer Inbrunst zu singen: "Laderitschumritschumritschumritschumdei juchei!"

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