MeinungBaden-WürttembergDie SPD hat immer noch nicht begriffen, warum sie keiner mehr wählt

Portrait undefined Robert Roßmann

Kommentar von Robert Roßmann

Lesezeit: 3 Min.

Dreimal schlechte Laune: Die SPD-Chefs Bärbel Bas (links) und Lars Klingbeil (rechts) zeigen sich am Montag mit einem reichlich zerknirschten Andreas Stoch, Spitzenkandidat in Baden-Württemberg.
Dreimal schlechte Laune: Die SPD-Chefs Bärbel Bas (links) und Lars Klingbeil (rechts) zeigen sich am Montag mit einem reichlich zerknirschten Andreas Stoch, Spitzenkandidat in Baden-Württemberg. Tobias Schwarz/AFP/dpa

In einem Bundesland, in dem Beschäftigte gerade wie lange nicht Angst um ihre Arbeitsplätze haben, stimmten nur vier Prozent der Arbeiter für die Sozialdemokraten. Allein diese Zahl müsste die ganze Partei aufrütteln.

Es war eine Landtagswahl, bei der sich der Blick wegen des spektakulären Wettrennens zwischen Manuel Hagel und Cem Özdemir stark auf CDU und Grüne gerichtet hat. Es war ja auch beeindruckend zu beobachten, wie die Christdemokraten sich durch zu große Siegesgewissheit und damit einhergehende Saturiertheit selbst um den Wahlsieg gebracht haben. Und wie Cem Özdemir es geschafft hat, zu gewinnen, nicht weil, sondern obwohl er ein Grüner ist. Das Ergebnis vom Sonntag ist deshalb ein Ergebnis, das nicht nur die CDU-, sondern auch die Grünen-Spitze länger beschäftigen wird.

Zur SZ-Startseite

MeinungSteuerpolitik
:Die Schweiz stärkt die Gleichstellung von Mann und Frau. Und Deutschland?

SZ PlusKommentar von Kerstin Bund
Portrait undefined Kerstin Bund

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: