MeinungWahlenVielen Politikern fehlt die Kunst, Erstwähler überzeugend anzusprechen

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Kommentar von Joscha F. Westerkamp

Lesezeit: 2 Min.

Die AfD wurde stärkste Kraft unter den Jungwählern in Rheinland-Pfalz.
Die AfD wurde stärkste Kraft unter den Jungwählern in Rheinland-Pfalz. Symbolbild: Daniel Karmann/dpa

Fast die Hälfte der Jungwähler stimmte bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz nicht für klassische Parteien der demokratischen Mitte, ein alarmierender Befund. Doch SPD, Union und Grüne hätten Möglichkeiten, den Trend umzukehren.

Die Rheinland-Pfalz-Wahl ist anderthalb Wochen her, doch es bleibt etwas, das den Parteien der Mitte in besonderem Maß Zukunftssorgen bereiten muss: das Verhalten der jungen Wählerinnen und Wähler. Was war da los bei der Landtagswahl? Die 18- bis 24-Jährigen wählten zu 21 Prozent AfD, hier besonders die jungen Männer, zu 19 Prozent die Linke, hier besonders junge Frauen, und zu jeweils drei Prozent BSW und Volt. Das bedeutet umgekehrt: Mehr als die Hälfte der Jungwähler schenkte CDU, SPD und selbst den Grünen (nur zehn Prozent) kein Vertrauen, ein alarmierender Befund.

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