MeinungKünstliche IntelligenzWie man den Künstlern endlich helfen könnte

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Kommentar von Andrian Kreye

Lesezeit: 2 Min.

Künstliche Intelligenz bedient sich, wie in diesem Bild, bei Ideen, die es schon gibt.
Künstliche Intelligenz bedient sich, wie in diesem Bild, bei Ideen, die es schon gibt. Science Photo Library / Victor Habbick Visions/mauritius images / Science Photo

KI ignoriert die Rechte der Urheber. Sie klaut Texte und Klänge und baut daraus neue Werke. Ideen, wie das zu stoppen ist, gibt es schon.

Das Urheberrecht ist die Garantie für die Freiheit, Identität und die wirtschaftliche Grundlage der Kultur. Seit dem Beginn der Digitalisierung erleidet diese allerdings auch Kollateralschäden der technischen Entwicklung. Das ist dem Umstand geschuldet, dass Menschen, die Kultur produzieren, ihr Werk zwar mit ihren Ideen und ihrem Genius schaffen, das Geld aber entweder mit den Trägermedien oder Aufführungen verdienen. Und seit die Digitalisierung die meisten Trägermedien für Texte, Klänge oder Bilder in elektrische Impulse aufgelöst hat, ist das Geldverdienen schwierig geworden. Was mit dem Internet begann, erreicht nun mit der generativen künstlichen Intelligenz (KI) eine neue Eskalationsstufe. Diese Programme können Kulturgut nicht nur über die Welt verteilen, sondern gleich selbst herstellen. Am Dienstag kam etwa die KI Pika in Umlauf. Ähnlich wie man bei dem Programm Chat-GPT einen kurzen Befehl eingibt und dann einen langen Text bekommt, kann diese KI auf ein paar Worte Anweisung ganze Animationsfilme ausspucken.

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