MeinungNordrhein-WestfalenIn dieser Krise war die Ministerin einfach nicht gut

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Kommentar von Christoph Koopmann

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Seit Juni 2022 war sie Ministerin im schwarz-grünen Düsseldorfer Kabinett: Josefine Paul, 43.
Seit Juni 2022 war sie Ministerin im schwarz-grünen Düsseldorfer Kabinett: Josefine Paul, 43. Roberto Pfeil/Roberto Pfeil/dpa

Ja, im Zuge des Anschlags von Solingen gibt es gute Gründe für den Rücktritt der Grünen-Politikerin Josefine Paul. Aber zu der Tat gibt es auch eine Frage, die drängender wäre.

Krisenmanagement ist bei Politikern ein so sensibles wie potenziell verhängnisvolles Thema. Armin Laschets Affekt-Lachen im Flutgebiet hatte ihm 2021 den Weg zur Kanzlerschaft einst mindestens erschwert. Der Umgang mit jener Ahrtalflut kostete in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen außerdem jeweils eine Landesministerin die politische Karriere, weil beide während oder kurz nach der Katastrophe urlaubten. Offen ist, wie sich Kai Wegners verschwiegene Tennispartie am Berliner Stromausfallwochenende auf seine Wiederwahlchancen als Regierender Bürgermeister im September auswirken wird.

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