MeinungKriegBefreit ist die Ukraine noch lange nicht

Portrait undefined Stefan Kornelius

Kommentar von Stefan Kornelius

Lesezeit: 2 Min.

In Bedrängnis: russische Einheiten in der Region Charkiw.
In Bedrängnis: russische Einheiten in der Region Charkiw.
Viktor Antonyuk/Imago/SNA

Russland erlebt den Rückzug aus der Gegend um Charkiw als Schock. Geschlagen sind die Invasoren damit freilich nicht, aber nun gilt es, das Momentum zu nutzen - auch mit neuen Waffenlieferungen.

SZ bei Google bevorzugen

Zwei Zahlen geben Auskunft über das wogende Kriegsgeschehen in der Ukraine: Auch nach dem Rückzug russischer Truppen aus der Gegend um Charkiw sind noch 20 Prozent des Landes besetzt; die Truppenstärke der ukrainischen Kräfte soll beim Sturm über die russischen Linien acht Mal so groß gewesen sein wie die der Invasoren. Beide Informationen fügen sich zu einer klaren Botschaft: Die Ukraine muss noch lange auf ihre Befreiung warten, und am Ende entscheidet die militärische Überlegenheit, die sich an der Größe der Streitkräfte und an ihrer Ausrüstung bemisst.

Zur SZ-Startseite

Krieg in der Ukraine
:Putins Plan ist gescheitert

Innerhalb weniger Stunden gelingt es der ukrainischen Armee, Russland in der Region Charkiw zum Rückzug aus den strategisch wichtigen Städten Kupjansk und Isjum zu zwingen.

SZ PlusVon Florian Hassel

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: