MeinungIsraelNetanjahus Kalkül heißt: Zeit gewinnen und an der Macht bleiben

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Kommentar von Alexandra Föderl-Schmid

Lesezeit: 3 Min.

"Niemand wird uns stoppen": Benjamin Netanjahu fordert Joe Biden heraus, der Israel zur Mäßigung im Gaza-Krieg auffordert.
"Niemand wird uns stoppen": Benjamin Netanjahu fordert Joe Biden heraus, der Israel zur Mäßigung im Gaza-Krieg auffordert. Ronen Zvulun/AP

Im Nahostkrieg gerät Jerusalem immer mehr unter Druck der USA, den Feldzug bald zu beenden und eine politische Lösung zu entwerfen. Doch genau das scheint der Ministerpräsident nicht im Sinn zu haben.

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Jetzt sind sie also öffentlich, die Differenzen zwischen den USA und Israel. Der offene Konflikt zwischen den politisch so unterschiedlichen Charakteren Joe Biden und Benjamin Netanjahu betrifft sowohl das militärische Vorgehen Israels im Gazastreifen als auch die Vorstellung davon, was nach dem Ende der Offensive geschehen soll. Was kommt nach dem Krieg? Auch zwei Monate nach Beginn des Krieges bleibt Netanjahu diese Antwort schuldig.

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:"Wie beim russischen Roulette"

Immer mehr freigelassene Geiseln berichten von ihrem Leid im Gazastreifen, Angehörige der dort noch Verbliebenen verstärken ihren Druck auf Israels Regierung: Sie soll einem weiteren Deal mit der Hamas zur Geiselfreilassung zustimmen.

SZ PlusVon Alexandra Föderl-Schmid

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