Winfried Kretschmann:Der Grüne, der's kann

Winfried Kretschmann: Wer gehört wird, der fühlt sich ernst genommen: ein Bauer im Gespräch mit seinem Besucher Kretschmann.

Wer gehört wird, der fühlt sich ernst genommen: ein Bauer im Gespräch mit seinem Besucher Kretschmann.

(Foto: Bernd Weißbrod/picture alliance/dpa)

Nicht öffentlich zanken, ein Gespür für die Leute haben, auch mal opportunistisch sein: Warum der Ministerpräsident von Baden-Württemberg seit 13 Jahren so populär ist.

Kommentar von Max Ferstl

Der Politiker Winfried Kretschmann ist seit jeher eine exotische Erscheinung. Als Student verfasste er Flugblätter für eine maoistische Gruppierung. Später, als Grüner, trat er für den Bau einer Sondermüllverbrennungsanlage ein und stritt sich darüber mit der Partei so heftig, dass er sie schon verlassen wollte. Den ersten grünen Ministerpräsidenten hätte es beinahe nicht gegeben.

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