MeinungGesundheitMit dieser Reform macht Ministerin Warken vieles richtig

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Kommentar von Bastian Brinkmann

Lesezeit: 3 Min.

Seit einem Jahr ist sie Bundesgesundheitsministerin: Nina Warken (CDU).
Seit einem Jahr ist sie Bundesgesundheitsministerin: Nina Warken (CDU). Sean Gallup/Getty Images

Bisher galt die CDU-Politikerin Nina Warken als blass und zögerlich. Nun aber legt sie Pläne vor, um zu verhindern, dass die Krankenkassenbeiträge immer nur steigen und steigen. Sie sind zwar nicht mehr als ein Anfang. Aber ein guter.

Viele Deutsche waren über Ostern in den Ferien, vielleicht wie Wolfgang Kubicki auf Mallorca. Die Insel hat nicht nur landschaftlich einiges zu bieten, was den Deutschen gefällt. Zum Beispiel geöffnete Apotheken am Sonntag in Palma. Wer eine Entzündung am Auge hat, kann sich dort Medikamente besorgen. Auch solche, die in Deutschland verschreibungspflichtig wären – also erst zu bekommen sind, nachdem man verschiedene Praxen abtelefoniert und lange im Wartezimmer gesessen hat. In Palma dagegen gibt es die Augentropfen eines Pharmakonzerns einfach so. Zahlen muss man dafür 1,81 Euro (natürlich mit Karte). In Deutschland hätte das wohl eher 181 Euro gekostet, inklusive der Kosten des Arztbesuchs.

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