MeinungKonservative:Zu banal, zu böse

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Kolumne von Carolin Emcke

Lesezeit: 3 Min.

Für christliche und demokratische Werte wollen sich CDU und CSU einsetzen. Davon ist derzeit wenig zu bemerken.
Für christliche und demokratische Werte wollen sich CDU und CSU einsetzen. Davon ist derzeit wenig zu bemerken. (Foto: Hendrik Schmidt/picture alliance/dpa)

Parteien wie CDU und CSU schaffen sich ab, wenn sie ihre Werte verraten. Momentan schüren sie vor allem Unruhe.

"Es war überall eine unangenehme Spannung, eine heimliche Beklemmung und Spaltung, eine verborgene Unruhe sichtbar, welche mehr oder minder alle Kreise des menschlichen Lebens bis in die innersten Familienverhältnisse durchdrang," schrieb Friedrich Schlegel 1820 in "Signatur des Zeitalters", und es klingt, als beschreibe er die Gegenwart: diese heimliche Beklemmung und Spaltung, die so viele erfasst und beunruhigt, diese Ahnung einer historischen Bruchstelle, von der noch nicht zu sagen ist, was verloren gehen und was sich als rettend erweisen wird. Es ist das Bewusstsein eines sich verändernden Zeitalters, einer Epoche des Umbruchs, aus dem heraus sich konservatives Denken schöpft und auf das es zu antworten beabsichtigt.

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