MeinungIndustrieDer Standort Deutschland braucht keine weiteren Gipfel

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Kommentar von Björn Finke, Düsseldorf

Lesezeit: 2 Min.

Hochofen von Thyssenkrupp Steel Europe in Duisburg: Die Industrie leidet unter den hohen Energiepreisen.
Hochofen von Thyssenkrupp Steel Europe in Duisburg: Die Industrie leidet unter den hohen Energiepreisen.
IMAGO/Rupert Oberhäuser/IMAGO/Rupert Oberhäuser

Die Wirtschaftskrise dauert an, und es ist längst klar, was die Firmen benötigen. Man muss sich nur trauen, es zu tun.

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Jetzt also auch das DIW: Am Freitag senkte das Berliner Wirtschaftsforschungsinstitut seine Konjunkturprognose und folgte damit dem Beispiel vier anderer Institute vom Vortag. Die Volkswirte erwarten 2025 nur noch Mini-Wachstum für Deutschland. Viele Beschäftigte brauchen aber keine Ökonomen-Berechnungen, um zu wissen, dass Krise ist. Die Menschen spüren, dass es miserabel läuft, weil in ihren Betrieben weniger zu tun ist und in ihren Branchen Stellen gestrichen werden. Wichtige Industrien wie Auto, Maschinenbau, Stahl und Chemie kappen Tausende Jobs, Manager schieben wegen trüber Aussichten Investitionen auf oder legen Anlagen still.

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