Konjunktur:Nur keine Panik

Christian Linder und Robert Habeck im Deutschen Bundestag

Wenigstens in diesem Punkt sind sich Christian Lindner (FDP) und Robert Habeck (Grüne) einig: Um die deutsche Wirtschaft ist es schlecht bestellt.

(Foto: Britta Pedersen/dpa)

Ja, die Lage für die deutsche Wirtschaft ist ernst. Doch die Regierung kann die Wende zu einer gemeinsamen Wirtschaftspolitik noch schaffen. Der Moment ist jetzt - und der Weg dahin klar.

Kommentar von Lisa Nienhaus

Wenn der Winter einfach nicht enden will, alle noch einmal krank werden, der Umgang miteinander in den sozialen Medien und auf Bauerndemonstrationen immer unerbittlicher erscheint, dann kann man Gejammer eigentlich nicht ertragen. Dann braucht es unbedingt etwas Positives, und versprochen, das kommt gleich noch. Aber zunächst einmal muss man im Februar 2024 zugeben: Ja, es stimmt schon mit der Lage der deutschen Wirtschaft. Der Wirtschaftsminister und der Finanzminister haben recht. Robert Habeck bezeichnete die Aussichten für die Wirtschaft als "dramatisch schlecht". Der Finanzminister nannte sie "nachgerade peinlich". Fast klangen die beiden wie ihre eigene Opposition, was auch ein bisschen schräg ist. Aber die außerparlamentarische Opposition der Bauern ist immer noch deutlich lauter und brachialer. Insofern stimmt das Verhältnis zwischen Regierung und Opposition doch - nur ist es eben insgesamt extrem ins Negative verrutscht.

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