MeinungFinanzenDie Ministerpräsidenten sind schlechte Anwälte ihrer Städte und Gemeinden

Kommentar von Claudia Henzler

Lesezeit: 2 Min.

Eine Runde ohne Kommunen: die Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU, hinten Mitte).
Eine Runde ohne Kommunen: die Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU, hinten Mitte). (Foto: Michael Kappeler/dpa)

Bund und Länder verhandeln über die Zukunft der Kommunen. Dass diese immer noch nicht mitreden dürfen, ist absurd.

Es kann in den besten Firmen vorkommen, dass einer Abteilung mehr Aufgaben zugeschoben werden, als sie bewältigen kann. Die Mitarbeitenden haben dann die Wahl zwischen drei Strategien: Sie reagieren wie fleißige Arbeitsbienen mit klagloser Selbstausbeutung, im Zweifel bis zum Burn-out. Sie machen vehement auf ihre Lage aufmerksam und setzen bei der Firmenleitung durch, dass die Last kleiner oder das Budget für Arbeitskräfte größer wird. Oder sie lassen das Projekt, an dem sie arbeiten, an die Wand fahren – die Chefs werden dann schon merken, dass sich etwas ändern muss.

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