Wohnraum-Gipfel der Bundesregierung:Die Wohnungspolitik steckt in der Falle

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Wohnraum-Gipfel der Bundesregierung: In vielen Städten sieht man nun Baustellen, auf denen nichts so richtig voranzugehen scheint.

In vielen Städten sieht man nun Baustellen, auf denen nichts so richtig voranzugehen scheint.

(Foto: Alessandra Schellnegger)

400 000 Wohnungen im Jahr will die Ampelkoalition bauen, doch steigende Preise und Fachkräftemangel blockieren das Projekt. Deutschland wird Wege finden müssen, mit dem vorhandenen Platz besser zurechtzukommen.

Kommentar von Roland Preuß

Wenn Sie derzeit planen, nach Berlin, München oder in eine andere beliebte Stadt zu ziehen, sollten Sie sich das lieber noch mal überlegen. Zumindest, wenn Sie ein unterdurchschnittliches Einkommen haben und nicht zufällig jemanden kennen, der gerade grübelt, was er mit seiner leeren Wohnung dort anfangen soll. Spätestens wenn Sie zwischen zig Interessenten beim Besichtigungstermin gestanden, Ihre finanziellen Verhältnisse entblößt und trotzdem nur Absagen kassiert haben, wissen Sie, warum Olaf Scholz bezahlbares Wohnen als "die soziale Frage unserer Zeit" bezeichnet hat.

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