Start-ups:Geblendet von Gier

Start-ups: Wie so viele Büros auf der Welt stehen auch die Co-Working-Spaces von Wework schon länger leer.

Wie so viele Büros auf der Welt stehen auch die Co-Working-Spaces von Wework schon länger leer.

(Foto: KATE MUNSCH/REUTERS)

Die Insolvenz des Büro-Anbieters Wework ist eine der spektakulärsten Unternehmensabstürze der letzten Jahre. Es gibt Gründe, warum Investoren immer wieder auf charismatische Gründer wie Adam Neumann hereinfallen.

Kommentar von Helmut Martin-Jung

Was heißt hier Büro! Der Ort, an dem Geistesarbeiter ihr Gehirn zur Verfügung stellen, er werde "das erste physische soziale Netzwerk" werden. Und das Bewusstsein der Menschheit damit gleich auf eine neue Stufe heben. Also sprach Adam Neumann, einer der beiden Gründer des Büroraum-Anbieters Wework. Das klang zwar ein wenig gspinnert. Weil Neumann aber auch noch mit ein paar Tech-Begriffen um sich warf, glaubten ihm viele Investoren. Nun ist die Idee krachend gescheitert. Wework hat nach einem kaum je dagewesenen Absturz Insolvenz angemeldet.

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