Der sogenannte Davos Man hat viele Namen und Gesichter. Larry Fink ist ein Davos Man, er ist vielleicht sogar das Paradebeispiel, der Idealtypus. Der Milliardär lenkt Blackrock, den weltgrößten Vermögensverwalter, und er ist neuerdings auch Co-Chairman des Weltwirtschaftsforums in Davos. Was macht ihn zum Davos Man? Fink ist ein Meister darin, sich an die Spielregeln des globalen Wirtschaftens und Politisierens anzupassen, auch wenn sich die zuweilen fundamental verändern. Er verändert sich einfach mit. Auch Jeff Bezos, der Gründer von Amazon, taugt zum Davos Man. Oder Joe Kaeser, der Aufsichtsratschef von Siemens Energy und Daimler Truck.
MeinungWorld Economic Forum 2026Es ist Winter, doch die Davos Men spüren den Frühling

Kommentar von Judith Wittwer
Lesezeit: 3 Min.

Die dominierenden Protagonisten am Weltwirtschaftsforum in den Schweizer Bergen sind ideologische Libertäre. Der Kampf gegen Klimawandel und Armut läuft nur noch im Nebenprogramm. Aber für den „Davos Man“ bleibt das Jahrestreffen ein Ort voller Chancen.
