MeinungSahra WagenknechtDie Antifaschistin von einst wird zum Helferlein der Rechtsextremen

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Kommentar von Joachim Käppner

Lesezeit: 1 Min.

Sahra Wagenknecht, damals noch Parteivorsitzende des BSW, 2025.
Sahra Wagenknecht, damals noch Parteivorsitzende des BSW, 2025.
Chris Emil Janssen/IMAGO

Die Gründerin des BSW will die Brandmauer zur AfD beseitigen und beschimpft  alle Parteifreunde wie in Thüringen, die nicht mitziehen wollen. Was ist an einer solchen Narrheit noch links?

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Die Geschichte der organisierten Arbeiterbewegung in Deutschland ist nun 164 Jahre alt. Aber die Gründerin des BSW hat etwas fertiggebracht, was in der Geschichte der Linken - und selbst in der an Irrtümern reichen ihrer radikalen Vertreter - einmalig ist: Sahra Wagenknecht möchte helfen, Rechtsextreme an die Macht zu bringen. Deshalb warnt sie vor dem „nächsten Aufguss einer Brandmauer-Koalition“ in Sachsen-Anhalt; vor einer Koalition also wie in Thüringen, wo der BSW-Landesverband in der Regierung dabei ist und dafür von der Parteigründerin beschimpft wird. In beiden Ost-Ländern gilt die AfD als gesichert rechtsextrem.

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