MeinungKoalition:Die Kommunikation dieser Bundesregierung ist ein Desaster

Portrait undefined Robert Roßmann

Kommentar von Robert Roßmann

Lesezeit: 1 Min.

Kursdebatten, die nicht enden wollen: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Außenminister Johann Wadephul (CDU) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) bei der Kabinettsklausur Anfang Oktober (von links).
Kursdebatten, die nicht enden wollen: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Außenminister Johann Wadephul (CDU) und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) bei der Kabinettsklausur Anfang Oktober (von links). (Foto: Pool/Getty Images)

Das Vertrauen in die Union sinkt immer mehr – und zu den wichtigsten Gründen dafür gehört ihr eigenes, oft höchst unprofessionelles Auftreten.

Es ist eine Zahl, die die CDU erschüttern muss. Nur noch 17 Prozent der Deutschen trauen der Union am ehesten zu, mit den Problemen im Land fertigzuwerden. Das hat Forsa gerade ermittelt. Für eine Partei, deren Selbstverständnis es immer war, das Regierungshandwerk zu beherrschen und funktionierende Volkspartei zu sein, ist das ein katastrophaler Wert. Er hat natürlich viele Ursachen. Eine davon wird jetzt durch den Konflikt um die Syrien-Äußerung des Außenministers aber besonders offensichtlich: desaströse Kommunikation.

Zur SZ-Startseite

Abschiebungen nach Syrien
:Eine „kommunikative Aufgabe“ für Wadephul

Kanzler Merz versucht, die Aufregung um Aussagen des Außenministers zur desolaten Lage in Syrien zu dämpfen. Doch für die Unionsfraktion ist die Sache nicht so einfach erledigt. Sie wartet auf Erklärungen.

SZ PlusVon Daniel Brössler, Robert Roßmann und Sina-Maria Schweikle

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Gutscheine: