MeinungTrump in ChinaDies ist eine Epoche der alten Männer, die in Feindbildern denken

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Kommentar von Joachim Käppner

Lesezeit: 3 Min.

Wladimir Putin, Donald Trump, Xi Jinping  – sie alle gibt es auch als Matrjoschka-Figuren auf einem Markt in Sankt Petersburg.
Wladimir Putin, Donald Trump, Xi Jinping  – sie alle gibt es auch als Matrjoschka-Figuren auf einem Markt in Sankt Petersburg. Dmitri Lovetsky/AP

Die stärksten Mächte der Welt haben Herrscher, die sich von Ressentiments leiten lassen. Das macht die Lage so bedrohlich – und doch ist sie nicht hoffnungslos. Denn Demokratien sind widerstandsfähig.

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Auf Volksfesten gibt es manchmal noch Spiegelkabinette, in denen sich die Besucher plötzlich klein und sehr dick sehen oder überlebensgroß und bohnenstangendünn. Ganz ähnliche Zerrbilder scheint die Trump-Administration von den Verbündeten der USA zu hegen: heruntergekommene Staaten, die Amerika ausbeuten und sich auch noch von ihm beschützen lassen. Seit Friedrich Merz jählings aus der Gnadensonne des Weißen Haus gefallen ist, gehört auch Deutschland wieder zu den Lieblingszielen der Beschimpfungen von Donald Trump und seinem Hofstaat.

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