Donald Trump hat in den ersten Monaten seiner zweiten Amtszeit mit seinem Sharpie so viele Erlasse und Dekrete, so viele Anordnungen und Verfügungen unterzeichnet wie keiner seiner Vorgänger. Er verfügt Strafzölle gegen die halbe Welt, presst Dutzenden Ländern gleichzeitig Handelsabkommen ab und ordnet aber nun persönlich an, die angedrohten Zölle auf Waren aus China wiederum um weitere 90 Tage aufzuschieben. Er verhandelt persönlich in Weltkonflikten, wird dafür am Freitag nach Alaska düsen. Er schickt Soldaten an die Grenze zu Mexiko und Nationalgardisten nach Los Angeles. Und nun nach Washington. Und alles kommentiert er mit einer Unzahl von Posts auf seinem Social-Media-Kanal Truth Social. Der Präsident scheint überall zu sein. Alles dreht sich um ihn und seine Anordnungen und Äußerungen.
MeinungUSATrumps Taktik: Halte das Land in Atem!

Kommentar von Reymer Klüver
Lesezeit: 2 Min.

Jetzt schickt der Präsident also die Nationalgarde auf die Straßen der Hauptstadt Washington, um für Sicherheit zu sorgen. Das ist offensichtlich unnötig, dient aber in Wahrheit einem ganz anderen Zweck.
