MeinungG-7-GipfelEin Team? Das einzige Team, dem Trump je angehörte, besteht allein aus ihm selbst

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Kommentar von Detlef Esslinger

Lesezeit: 1 Min.

Évian: Bundeskanzler Friedrich Merz (Mi., CDU) verschenkt ein Fußballtrikot an US-Präsident Donald Trump (re.) mit der Rückennummer 47 beim G-7-Treffen.
Évian: Bundeskanzler Friedrich Merz (Mi., CDU) verschenkt ein Fußballtrikot an US-Präsident Donald Trump (re.) mit der Rückennummer 47 beim G-7-Treffen. Michael Kappeler/dpa

Friedrich Merz schenkt dem US-Präsidenten ein Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft – es gibt Opfer, die man heutzutage wohl bringen muss als Kanzler.

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Die Kosten für den Verbleib der USA in der Nato haben sich am Dienstag noch einmal erhöht. Zu den fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts, die auch Deutschland künftig für Verteidigung ausgeben will, sind weitere 150 Euro hinzugekommen – unterstellt, Friedrich Merz hat für Donald Trump die Spieler- und nicht die um 50 Euro billigere Fan-Version des deutschen WM-Trikots besorgt. Dann noch fünf Euro für die Beflockung mit „Trump“ sowie der Zahl 47 drauf: Es gibt Verteidigungsgüter, die sind deutlich billiger als ein Patriot-System, aber im Idealfall auf ihre Weise genauso effektiv.

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