MeinungUSATrumps Wutausbrüche treffen die Nato ins Herz

Portrait undefined Hubert Wetzel

Kommentar von Hubert Wetzel

Lesezeit: 2 Min.

Lässt die Nato derzeit nicht in Frieden: US-Präsident Donald Trump.
Lässt die Nato derzeit nicht in Frieden: US-Präsident Donald Trump. Elizabeth Frantz/REUTERS

Die Mitgliedsstaaten des Bündnisses wurden vor dem Krieg am Golf nicht einmal gefragt, jetzt sollen sie helfen. Ihre Weigerung verstärkt einen gefährlichen Zug des US-Präsidenten.

Wenn man in diesen Tagen am Nato-Hauptquartier in Brüssel vorbeifährt, sieht alles friedlich aus. Aus dem gürteltierförmigen Gebäude quillt kein schwarzer Rauch. Die Parkplätze sind schön glatt, nicht von Granateinschlägen durchlöchert. Aber der Eindruck, alles sei in bester Ordnung, täuscht. Zumindest im bildlichen Sinne ist die Allianz derzeit schwer unter Beschuss. Und es ist ausgerechnet der Präsident ihrer militärischen und politischen Führungsmacht, der ständig auf die Nato feuert: US-Präsident Donald Trump.

Zur SZ-Startseite

Podcast: „Auf den Punkt“
:Zieht Trump die Nato in den Iran-Krieg?

Der US-Präsident will, dass die europäischen Bündnispartner Kriegsschiffe schicken, um die Straße von Hormus zu sichern. Die stehen vor einem Dilemma.

Von Philipp Saul und Hubert Wetzel

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: