MeinungUSAAmerika driftet dramatisch ab in Richtung Autokratie

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Kommentar von Reymer Klüver

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„No Kings“, keine Könige: Protestparole gegen Donald Trump in Valentine, Texas, 23. Juni 2025.
„No Kings“, keine Könige: Protestparole gegen Donald Trump in Valentine, Texas, 23. Juni 2025. Kaylee Greenlee/REUTERS

An diesem Freitag vor 249 Jahren schüttelten 13 Kolonien die Herrschaft des britischen Königs ab – nun bedroht eine imperiale Präsidentschaft die älteste Demokratie des Westens. Das Land verabschiedet sich von seiner Rolle als Leitstern der Freiheit.

Am Fourth of July feiern die Amerikaner die Geburtsstunde ihrer Nation, mit Paraden, Feuerwerk und patriotischen Reden. 56 Volksvertreter verabschiedeten an diesem Tag vor fast einem Vierteljahrtausend die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten. Sie leitete das Ende imperialer Machtanmaßung durch die britische Krone ein und markiert den Beginn der demokratischen Selbstbestimmung des Landes. Traditionell hinterlassen Amerikas oberste Richterinnen und Richter, ehe sie in die Sommerferien gehen, vor diesem Festtag wichtige Entscheidungen. Diesmal ist es gar ein Grundsatzurteil, das die USA tiefgreifend verändern und Amerikas Verhältnis zur Welt neu definieren dürfte – und damit auch Europas Einstellung zum so lange so vertrauten Buddy auf der anderen Seite des Ozeans.

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