MeinungNeue WeltordnungDer US-Präsident hegt imperialistische Allmachtsfantasien

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Kommentar von Joachim Käppner

Lesezeit: 3 Min.

(Foto: Lina Moreno/SZ; Fotos: Imago)

Ausgerechnet Donald Trump, der Amerikas „endlose Kriege“ beenden wollte, beginnt nun neue. Er droht Feinden und Freunden, er sieht als Grenze seiner Macht nur „meine eigene Moral“. Für den Westen bedeutet das wenig Gutes.

Die amerikanische Kriegsreporterin Martha Gellhorn hatte viele Schrecken gesehen, aber noch keinen solchen wie im Mai 1945, im eben von der US-Armee befreiten Konzentrationslager Dachau. Tote, Überlebende „wie Skelette in der Sonne“, Opfer von Menschenversuchen. Gellhorn schrieb: „Genau dazu wurde dieser Krieg geführt: um Dachau und alle anderen Orte wie Dachau und alles, wofür Dachau stand, abzuschaffen, und zwar für alle Zeiten.“

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