Das Pentagon hat sich eine solide klingende Begründung dafür einfallen lassen, warum es die Lieferung von überlebenswichtiger Munition an die Ukraine vorerst gestoppt hat. Man müsse, so heißt es, die Bestände in den heimischen Arsenalen überprüfen. Schließlich soll im Ernstfall für die eigenen Streitkräfte noch genügend Munition übrig sein. Wenn ein Krämerladen so was macht, hängt ein Schild an der Tür: „Heute wegen Inventur geschlossen“. In Washington wird derartiger Erbsenzählerei das patriotische Etikett „America first!“ aufgeklebt – das zieht immer.
MeinungEuropaEs bleibt richtig, Kiew zu unterstützen – egal, was Donald Trump macht

Kommentar von Hubert Wetzel
Lesezeit: 1 Min.

Das US-Verteidigungsministerium kürzt die Waffenhilfe für Kiew. Für die Europäer ist dies eine Mahnung und zugleich eine Warnung.
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