Meinung25 Jahre 9/11Die Angst war der schlechteste Ratgeber

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Kommentar von Reymer Klüver

Lesezeit: 3 Min.

US-Soldaten im Häuserkampf im Irak (2006): Endlose Kriege, die nicht zu gewinnen waren.
US-Soldaten im Häuserkampf im Irak (2006): Endlose Kriege, die nicht zu gewinnen waren.
SGT. MATTHTEW ACOSTA/AFP

Als Reaktion auf die Terrorangriffe in New York und Washington verrieten die USA einige Grundwerte. Von dort aus führt eine direkte Spur zur Missachtung aller Normen durch Donald Trump.

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Amerika ist seit 25 Jahren ein anderes Land. Die Anschläge von 9/11, vom 11. September 2001, haben aus einer Nation der Furchtlosen ein Land der Furchtsamen gemacht. Aus einem wohlwollenden Riesen ist ein rachsüchtiger Gigant geworden, aus einer verehrten Republik der Freien ein vielfach geschmähtes Imperium, in dem Nötigung und Unfreiheit allzu oft nur einen Federstrich des Präsidenten entfernt zu sein scheinen. Das alles wurde in Gang gesetzt oder doch zumindest beschleunigt durch den Schock des Terrors im Homeland, im vor der Unbill der Welt sicher geglaubten eigenen Land.

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25 Jahre  9/11
:Die Jagd auf den Staatsfeind Nummer eins dauerte zehn Jahre

Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sind die USA auf Rache aus. Aber erst 2011 finden und töten Spezialkräfte Osama bin Laden, den Drahtzieher der Attacken. Seine Terrorzelle existiert bis heute.

SZ PlusVon Tomas Avenarius und Tobias Matern

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